Die Uhrenwelt erlebt aktuell ihren vielleicht größten Hype seit der legendären MoonSwatch. Mit der neuen "Royal Pop" haben Swatch und Audemars Piguet eine Kooperation geschaffen, die weltweit für Ausnahmezustände sorgt.
Lange Warteschlangen, ausverkaufte Stores und explodierende Preise auf dem Zweitmarkt -
genau das passiert momentan rund um die wohl ungewöhnlichste Luxus-Kollaboration des Jahres.
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Wer bei einer AP-x-Swatch-Kollaboration eine klassische "Billig-Royal-Oak" erwartet hatte, lag komplett daneben. Stattdessen präsentieren die beiden Marken acht farbenfrohe Taschenuhren, inspiriert von der legendären Swatch POP-Serie der 1980er Jahre und den ikonischen Designelementen der Royal Oak.
Die typische achteckige Lünette mit den sichtbaren Schrauben, das bekannte "Petite Tapisserie"-Zifferblatt und die unverwechselbare Royal.Oak-DNA sind sofort erkennbar - nur eben völlig neu interpretiert. Die Modelle können klassisch als Taschenuhr getragen werden, aber auch als Fashion-Accessoire um den Hals oder sogar als kleine Tischuhr.
Die neue Swatch x Audemars Piguet Royal Pop sorgt weltweit für einen riesigen Sammler-Hype. Viele Modelle sind bereits ausverkauft und werden auf dem Zweitmarkt teils deutlich teurer gehandelt.
>> Aktuelle Angebote bei eBay ansehenDie Kollektion besteht aus acht verschiedenen Varianten mit Namen wie "OTTO ROSSO", "HUIT BLANC" oder "BLAUE ACHT". Damit spielen Swatch und AP bewusst mit den acht Schrauben und den acht Seiten der legendären Royal-Oak-Lünette.
Besonders spannend: Statt Quarz kommt ein mechanisches Handaufzugswerk zum Einsatz - eine neue Version des bekannten SISTEM51-Kalibers von Swatch mit bis zu 90 Stunden Gangreserve. Für eine Uhr in dieser Preisklasse ist das durchaus bemerkenswert.
Der Verkaufsstart entwickelte sich weltweit zum absoluten Ausnahmezustand. In Städten wie New York, Mailand, Paris, Tokio oder in Köln campierten Fans teils tagelang vor den Swatch-Boutiquen. In einigen Städten mussten Geschäfte wegen Sicherheitsproblemen sogar schließen.
Auch in sozialen Netzwerken explodierte die Aufmerksamkeit regelrecht. Gleichzeitig schossen die Preise auf Plattformen wie Chrono24 oder eBay innerhalb weniger Stunden massiv nach oben. Modelle mit einem offiziellen Verkaufspreis von rund 400 Euro werden teilweise bereits für mehrere Tausend Euro gehandelt.
Natürlich sorgt die Kooperation auch für Diskussionen. Puristen sehen darin eine Verwässerung der exklusiven Marke Audemars Piguet. Andere feiern die Kollektion hingegen als genialen Schritt, um junge Menschen wieder für mechanische Uhren zu begeistern.
Fakt ist: Kaum eine Uhr hat in den letzten Jahren so polarisiert und gleichzeitig so viel Aufmerksamkeit erzeugt. Genau darin liegt vermutlich auch die große Stärke dieser Kooperation.
Die "Royal Pop" ist weit mehr als nur eine weitere Swatch-Kollaboration. Sie ist ein mutiges Statement zwischen Haute Horlogerie, Streetstyle und Pop-Art. Genau diese Mischung macht den aktuellen Mega-Hype aus.
Ob die Uhr langfristig Kultstatus erreicht oder nur ein kurzfristiger
Hype bleibt, wird sich erst in einigen Jahren zeigen.
Sicher ist aber schon jetzt:
Die "Royal Pop" hat die Uhrenwelt einmal kräftig durchgeschüttelt -
und genau das wollten Swatch und Audemars Piguet vermutlich erreichen.
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